Ventil

Ich schenke dir zweihundert Euro,
wenn du dich selber fickst.
Ich kann’s mir leisten,
du hingegen kriegst nichts gewichst.

Im Internet hast du auf einmal einen Schwanz.
Ich hack ihn dir ab,
lyrisch versteht sich,
einfach weil ich es kann.

Danach kriegst du den Namen einer Frau,
denn schau,
du bist ne Fotze,
nicht mehr wert als Rotze,
und wenn ich dir vor die Füße kotze,
was du mich kannst,
sollte klar sein: Alter, du bist entmannt.

Da stehst du nun. Völlig leer und dumm.
Ist kein großer Unterschied zu vorher,
nur noch mehr krumm.
Kannst die Last nicht tragen,
an schwierigen Tagen.
Kannst es nicht wagen,
den Diss zu ertragen.

Alter, ich bezahl dich auch dafür.
Stell dich einfach hin.
Brauch nur deine dumme Fresse,
dann krieg ichs hin.

Mir fallen so viele Wörter für dich ein,
wie die Eskimos haben für Schnee.
Stehst auf offener Straße,
schaust in das Licht,
wie ein Reh.

Drücke auf die Tube.
Gebe richtig Gas.
Will dich richtig erwischen.
Dies ist ein Erstschlag.

Bambis Mum heult.
O Gott, ist es tot?
Dies ist kein Walt Disney,
hier wird heute keiner mehr froh.

Hier wird abgeschlachtet.
Hier wird abgerechnet.
Ich bewahre deine Eier,
in meinem Schmuckkästchen.

Was du zu bieten hast,
ist nicht viel.
Aber ich möchte dir danken,
du bist mein Ventil.

Die Luft geht mir nicht aus,
aber die Wut.
Scheiß an die Wand,
bin ich gut!
Cybermobbing, das ist wohl voll mein Ding.
Ja, ruf die Bullen,
ich warte dann hier auf dich,
während ich chill.

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