Mehr als ne 5

Yo! Yo! Yo!
Mir wurde »Hi« gesagt.
Beachtung! YEY!!!
Pixelige Herzchen in den Augen.
Schwacher Moment.
Eingeknickt.
Nachgefragt.
(Du Depp!)
»steht auf einer ausgewogenen 5«
BOAR, Liebeserklärung!
(Du Depp!!)
Ich schon wieder, wo ich was Positives daraus lese. Hoffnung. Nicht aufgeben. Hast dir das nicht eingebildet. Dass war real. Glaube, bitch, glaube!
(DU verfickter DEPP!!!)

Kurz mal mit dir geredet. Feedback geholt.
– Zum Deppen gemacht, hast ja Recht.

»Du bist mehr als eine 5.«
Fuck, ja, man!

 

Ich bin doch echt ein Dreckstück. Du fährst ein, und ich habe Samstag morgen um 4 Uhr nichts besseres zu tun, als dich mit dieser Scheiße zu belästigen. Es ist mir so peinlich. Es ist so unwürdig. Aber hab Nachsicht. Ich habe einen seit nunmehr zwei Wochen lang andauernden Nervenzusammenbruch – ach watt, länger. Ich weiß nicht mehr, wer ich bin oder was sich gehört.

And I’m lost so lost.

Ich bin verlorener als der komplette Cast auf der LOST-Insel – Plus die Anderen! J.J. Abrams hätte seinen Spaß daran, meinen Kopf zu verfilmen. DAS wäre mal ne Herausforderung. Viel pew-pew.

Bestseller.
Oskar.
Goldene Himbeere.
Zonk.

 

 

Wie kann ein Mensch sich nur so zugrunde denken? Wie viele Tabs da offen sind! So viele Songs. So viele Blogs. So viele Eventualitäten, (Wunsch)Träume, Eingeständnisse, Ablenkungen, Ängste, paranoide und psychotische Schübe – aber auch kurze Momente der Freude und des Lachens. Ein ehrliches Lachen, kein wahnsinniges – naja, nicht dauernd. Und – wie immer – Pornos. Die ausgeleuchteten. Mit guter Kameraführung. In Szene gesetzt. Perfekte Frauen. Perfekte Schwänze. Perfekte Posen. Perfektes Setting. Hardcore Ficken, und sich ekeln bei Liebesszenen.

Ich habe nie über Realismus in dem Kontext nachgedacht. Ehrlichkeit. Keine gestellten Nummern. Echte Geilheit. Beide sollen Bock drauf haben. Emotionen.
Ich fand das einen sehr interessanten Gedanken.

 

Mit dir ist alles so unglaublich einfach. Das ist wie Tischtennis spielen. Man braucht zwei Menschen dafür. Der eine, der schlägt – der andere, der annimmt und zurückgibt. Ich komme mir vor, als hätte ich die letzten Monate gegen die Wand gespielt – ganz mit mir allein.

Ich bin jetzt einen Tag lang nüchtern. Schlimmster Tag meines Lebens. Dass hält doch kein Mensch aus! Ich gehöre zusammengeschlagen, und in eine Box gesteckt die man zurückschickt an den Absender.

Man könnte meinen, auf dem gefrorenen Boden in seiner Kotze zu liegen, wäre der Höhepunkt gewesen, aber nein, weit gefehlt! Ich habe das Unaussprechliche getan. Ein nogo. Ein Tabu gebrochen. Ich habe das vermutlich schlimmste in meinem ganzen Leben getan. Und damit mein ich jetzt nicht, mich besoffen und druff hinters Steuer gesetzt zu haben. Viel schlimmer, viel viel schlimmer. Das ist wirklich etwas, was ich bereue. Die arme *Zensiert*.

 

Ich überlege, was ich brauche. Was macht mich glücklich? Was lässt mich mich normalisieren?
Deine Hand, ist die Antwort.

 

– Du bist mehr als ne 5!
A-aber 5 ist doch jetzt gar nicht mal sooo schlecht …
Ich schwörs, ich hör dich brüllen. Ich halt meine Klappe. Du hast ja recht.
Depp!³

 

Ich glaube, ich habe ne PTBS nach diesem Beautiful Trauma.

Nachtrag:
Danke, dass du mich von dem Blödsinn abgehalten hast, den ich heute vorhatte 😀
Blaue Brücke, im März.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: